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Warum kümmerst du dich so um den Semmering?

by - Februar 16, 2016

Papierfabrik Schottwien

 

Heute Vormittag fragte mich ein Bekannter: Warum kümmerst du dich so um den Semmering? Darauf erklärte ich ihm: Nicht nur, dass ich selber seit frühester Kindheit meine Sommerurlaube auf dem Semmering verbracht hatte, wir waren auch während der Osterfeiertage oder an Wochenenden ständig auf dem Pollereshaus Gäste, mein Kindermädchen ( geborene Frey) war die Tochter des letzten Direktors des Südbahnhotels und freute sich später immer, wenn wir ihr viele Ansichtskarten von dem Semmering mitbrachten, und einer unserer Vorfahren hatte in Schottwien die Papierfabrik, und ist sogar auf der Gedenktafel in Schottwien als letzter Besitzer darauf erwähnt. ( Karl Moser)

Deckblatt_Farbe_sommerfrische

Bitte auf die Bilder  drücken

Daher fühle ich mich nicht nur als Gast, wenn ich auf den Berg komme, sondern ich bin selber dadurch ein „Semmering – Fan“ geworden. Und es ist schade, dass so viele Menschen es nicht verstehen wollen, dass das Wandern an der frischen Luft so gesund ist. Ja natürlich, ein Bad in Kroatien mit mehr als 22 Becken kann der Semmering nicht bieten. Dafür aber eine reine  frische, erholsame Natur, ruhige Lage und die Garantie, dass jeder, der mindestens 2 Wochen dort verbringt, mit gestärkten und erholten Nerven wieder nach Wien fährt.

Retourfrage: Brauche ich Hotels wie in der Türkei, wo mehr als 2000 Gäste in einem Hotel untergebracht sind? Brauche ich 22 oder mehr Bäder? Brauche ich ständig einen Trubel um mich herum?

Ich brauche das nicht und es gibt immer mehr Menschen, die die ruhige Gegend schätzen und das Ambiente, das eben auf dem Semmering einmalig ist, wieder schätzen lernen. Daher ist es auch eine Frage der Zeit, bis der Trend wieder zur guten alten Sommerfrische zurückgeht.

Daher wäre es jetzt an der Zeit, dass die Gemeinde noch aktiver versucht, Gäste anzulocken, indem die Geschichte und die berühmten Gäste mehr in den Vordergrund gestellt werden, damit sozusagen gezeigt wird: Schaut her, wir knüpfen wieder an der alten Tradition an, wir wollen wie zur Zeit der Monarchie ein Ort sein, der Geschichte aber auch das Moderne zusammen verknüpft und aufbauend auf der Geschichte frisch und mutig in die Zukunft geht. Wir brauchen jetzt Mut und viele Ideen, die es schaffen, den Semmering in aller Munde zu bringen und wer wäre da nicht besser geeignet als Peter Altenberg, der ja um 1912 sein Buch schrieb, dass damals jeder Wiener kannte und zu Hause hatte.

 

Bild 9

Fimausschnitt: Strudlhofstiege – Südbahnhotel 2009

 

Und deshalb frage ich mich, wie lange warten die zuständigen Personen noch, warum wird jetzt nicht kräftig gehandelt und mit Hilfe von Peter Altenberg noch mehr Werbung gemacht? Warum werden solche Ideen nicht genützt? Daher, bitte helft mit, kauft ein Buch, erzählt vom Semmering und von dem Kulturbertrieb am Semmering.

Nehmt uns endlich enrnst, denn so erklärte mir ein Bekannter: Hehe, eure Zeitung ist doch nur Spaß, die kann ich nicht ernst nehmen.   Wie bitte? Also liebe Leser, beweist uns mal das Gegenteil, dass ihr bewusst uns auf Facebook teilt, Bücher bestellt und vom Semmering weitererzählt. Euer Longinus

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